emma - e-mobil mit anschluss
Für Bürger, Touristen und Kommunen

Foto: Bernd Hasenfratz

Anbindung abgelegener Strecken ans öffentliche Verkehrsnetz?
emma macht’s elektrisierend einfach!

Selbst im touristisch gut erschlossenen Bodenseekreis gibt es Örtlichkeiten, die mit Bus und Bahn kaum bzw. gar nicht erreichbar sind. Diese Lücken lassen sich auf komfortable und umweltschonende Weise schließen:

Das Projekt „emma – e-mobil mit anschluss“ integriert Elektroautos in das öffentliche Verkehrssystem. Ob Wohnbevölkerung, Pendler, Messebesucher oder Touristen: Mit den lautlosen und abgasfreien E-Fahrzeugen von emma eröffnen sich für alle ganz neue und faszinierende Möglichkeiten der Mobilität.

emma-Projekte im öffentlichen Nahverkehr

Meckenbeuren

„Bürger fahren für Bürger“ – unter diesem Motto steuern ehrenamtliche Fahrer bedarfsgerecht alle Teilorte der Gemeinde im Fahrplantakt an. So werden auch dort attraktive Verbindungen zum Bahnhof und zum Gemeindezentrum geschaffen, wo aus Kostengründen kein Bus eingesetzt wird.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Eriskirch

emma ergänzt das Fahrplanangebot auf der Buslinie Eriskirch – Tettnang. Der Vorteil: Erstmals gibt es auch ein Sonntagsangebot und Ortsteile wie Mariabrunn, Moos oder Schlatt werden besser angebunden.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Deggenhausertal

Alle Teilorte der Gemeinde Deggenhausertal erhalten mit emma am Vormittag und Abend eine direkte Verbindung zum Bahnhof Markdorf und zum Hauptort
Wittenhofen. Auch sonntags sind die Bürger der Gemeinde dank emma nun endlich mobil.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Projekt „emma“ - Schubkraftverstärker für die E-Mobilität im Bodenseekreis

Im November 2013 startete im Bodenseekreis unter dem Namen "emma - e-mobil mit anschluss" ein innovatives Mobilitätsangebot.
Das Ziel: die Verkehrsverhältnisse in der Bodenseeregion zu verbessern, z. B durch Ergänzung des öffentlichen Verkehrs mit Elektrofahrzeugen. Darüber hinaus konnten Elektrofahrzeuge im Carsharing-System genutzt werden und die geschaffene Ladesäulen-Infrastruktur standen – und stehen bis heute – auch privaten E-Car-Besitzern zur Verfügung. Zudem wurde ein komfortabler Routenplaner entwickelt.

Der Bodenseekreis bietet eine ideale Kulisse für Projekte dieser Art. Er verfügt sowohl über städtische Verdichtungszonen, die in den ländlichen Raum übergehen, als auch über zahlreiche touristische Angebote. Zudem lassen sich unterschiedliche Zielgruppen erreichen und in ihrem Umgang mit fortschrittlichen Mobilitätskonzepten untersuchen.

Das Projekt wurde im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität mit insgesamt 3,6 Mio Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Koordination übernahm die NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- u. Brennstoffzellentechnologie).

Am 30.06.2016 endet das Projekt nicht nur planmäßig sondern auch erfolgreich, denn emma lebt in der Region weiter z. B. in den Bereichen Carsharing und Ladeinfrastruktur. Auch im öffentlichen Nahverkehr wird emma zur Verbesserung des Angebots weiter beitragen.