2. Aufruf zum Förderprogramm Ladeinfrastruktur

Förderanträge können bis 30. Oktober eingereicht werden

E-Auto beim Laden - Foto: (c) istockphoto.com / querbeet
Zur weiteren Unterstützung eines flächendeckenden und bedarfsorientierten Ausbaus der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) jetzt den zweiten Förderaufruf zur Richtlinie „Aufbau einer Ladeinfrastruktur“ veröffentlicht. Mit dem Aufruf wird die Errichtung von bis zu 12.000 Normal- und 1.000 Schnellladepunkten gefördert. Dafür stehen rund 100 Millionen Euro bereit. Private Investoren, Städte und Gemeinden können sofort Anträge auf Förderung stellen. In Bezug auf die regionale Verteilung sind für Baden-Württemberg 2.000 AC- und 170 DC-Ladepunkte vorgesehen.

Wirtschaftlichkeit als Kriterium statt Windhundprinzip

Antragstellung ist in der Zeit vom 14.09.2017, 9:00 Uhr bis zum 30.10.2017, 16:00 Uhr über das Förderportal des Bundes easy-online möglich. Da die Mittelvergabe ab dem zweiten Aufruf zur Antragseinreichung nach dem zentralen Kriterium der Wirtschaftlichkeit, d.h. geringsten Fördermittel pro KW Ladeleistung erfolgt, entfällt die Mittelvergabe nach dem „Windhundprinzip“, wie es in der ersten Förderrunde angewendet wurde. Nicht erfolgreiche Anträge aus der ersten Förderrunde müssen daher ggf. neu gestellt werden.

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