Änderung der Ladesäulenverordnung

Höhere Benutzerfreundlichkeit im Fokus

Verschiedene Verbände und Fachgremien begrüßen die Änderung und weisen auf die Verbesserungen beim Zugang zu öffentlichen Ladesäulen sowie beim Bezahlen hin. Künftig muss ein Betreiber das so genannte Ad-hoc-Laden ermöglichen, auch wenn ein Elektroautofahrer keinen Kundenvertrag hat. Die Neufassung der LSV sieht dafür im Wesentlichen drei Varianten vor:

  • unentgeltliche Stromabgabe
  • Zahlung mit Bargeld
  • webbasiertes Bezahlen (z.B. per Smartphone App) 

Eine weitere Änderung: Ladepunkte mit einer Ladeleistung von max. 3,7 kW müssen künftig nicht zwingend an die Bundesnetzagentur gemeldet werden.

Beschlossen werden soll die Änderung in der Sitzung am 12. Mai 2017.

Verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie  / Vorlage an den Bundesrat

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