OEW-Ladesäulen-Projekt

Neue Schnellladestation vor dem Landratsamt Ravensburg

50 kW Ladeleistung bringt die neue Schnellladesäule vor dem Landratsamt in Ravensburg, die Eva Maria Meschenmoser und Thomas Stäbler symbolisch in Betrieb genommen haben (Quelle: Landratsamt Ravensburg)

Ravensburg, 19.07.2019 - Elektromobilisten steht im Stadtgebiet Ravensburg ab sofort eine weitere Schnellladesäule zur Verfügung. Sie gehört zum Ladenetz der EnBW und steht auf dem Parkplatz beim Landratsamt. Die symbolische Inbetriebnahme am Donnerstagvormittag hatte sich Eva-Maria Meschenmoser als Stellvertreterin des erkrankten Landrats nicht nehmen lassen.

Die neue Ladestation auf dem Parkplatz des Landratsamts bietet zwei Gleichstrom-Anschlüsse mit je 50 Kilowatt sowie einen mit bis zu 43 kW für das Wechselstrom-Laden. Bereits nach einer Viertelstunde ‚tanken‘ ließen sich mit fast jedem modernen Elektromobil wieder an die 100 Kilometer zurücklegen, erläuterte Thomas Stäbler, Leiter des EnBW-Regionalzentrums Oberschwaben. Nutzer profitierten außerdem davon, dass die Ladekabel über alle drei gängigen Steckertypen (CCS-, CHAdeMO- und Typ 2-Stecker) verfügten und fest an den Säulen angebracht sind. „Damit entfällt das Auspacken und Anstecken eines mitgebrachten Kabels an der Säule.“

Über die Schnellladestation direkt vor dem Landratsamt freute sich auch Eva-Maria Meschenmoser. „Wir wollen als Landkreis mit gutem Beispiel vorangehen und haben erst vor kurzem zehn Elektrofahrzeuge für unseren Fuhrpark beschafft“. Der weitere Ausbau der E-Mobilität hängt für sie entscheidend davon ab, ob es gelingt, eine flächendeckende und leistungsfähige Ladeinfrastruktur zu schaffen. „Deshalb engagieren wir uns im Projekt der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) mit insgesamt 54 Stationen, von denen allein  sieben im Landkreis Ravensburg errichtet werden.“

Das „Tanken“ erfolgt am einfachsten mittels handelsüblicher RFID-Karten oder der „EnBW mobility+ App“. Die eröffnet auch den Zugang zum mit über 30.000 Ladepunkten größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die App lotst außerdem zu freien Anschlüssen und bietet Nutzern von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor eine Simulation, ob die Nutzung eines E-Mobils sinnvoll wäre.

Für die Errichtung und den Netzanschluss sorgte die Netze BW.Die EnBW-Tochter hatte zuvor schon im Rahmen eines bundesweiten Projekts an Autobahnraststätten Erfahrungen mit Schnellladesäulen gesammelt.

Zusatz-/Hintergrund-Info:

Im Landkreis Ravensburg ist das Netz besonders entlang der Verkehrsachsen (Unteres Schussental ab Baienfurt, B 32 RV-WG, A 96) sowie in Bad Waldsee und Bad Wurzach schon rechtdicht geknüpft. Dazwischen bestehen vereinzelt noch größere Lücken wie rund um Wolpertswende und Wolfegg.

Schnelles Laden erlauben aktuell sechs der über 40 öffentlich zugänglichen Stationen, und zwar beim Kaufland in RV, beim Bad in Bad Waldsee, in Boms, in Wangen sowie am Autohof in Aichstetten (Tesla-Supercharger).

Links: www.oew-energie.de/OEW_presse_20180719.html; www.enbw.com/mobility-app; www.goingelectric.de/stromtankstellen/

 

Pressemitteilung:

EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Ulrich Stark
Pressesprecher
Region Süd-Ost und Süd-West 

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