Regionalentwicklung Mobilität

Gemeinden planen 43 neue Ladesäulen

Gemeinden der Region Mittleres Oberschwaben planen 43 Ladesäulen

An 37 Standorten in der Region Mittleres Oberschwaben sind 43 Ladesäulen für Elektroautos geplant. Dafür stellen die Städte und Gemeinden einen gemeinsamen Antrag zum Förderprogramm „Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“.

Die Initiative zur Antragsstellung geht aus dem Projekt Mobilität hervor, das der Verein REMO e. V. letztes Jahr im Oktober startete. In den vergangenen fünf Veranstaltungen wurde u. a. das Ziel festgelegt, bis 2020 in jeder Kommune mindestens 1 Ladesäule zu installieren. Ein erster Schritt in diese Richtung sind die 43 Ladesäulen, für die im Förderantrag ein Zuschuss von 40 % beantragt wird.

Geplant sind Ladesäulen in den Kommunen: Altshausen (1), Aulendorf (4), Bad Saulgau (12), Bad Schussenried (4), Bad Waldsee (2), Bergatreute (2), Eberhardzell (1), Ebersbach-Musbach (1), Fronreute (1), Hochdorf (3), Horgenzell (3), Hoßkirch (1), Illmensee (1), Ingoldingen (1), Ostrach (1), Riedhausen (1), Unterwaldhausen (1) und Wolpertswende (2).

Beim Aufbau der Ladeinfrastruktur wird insbesondere Wert gelegt, dass die Ladesäulen mit anderen kompatibel sind. Sie sollen an die Ladesäulen angepasst werden, die im Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg für das sogenannte emma-Projekt („Elektromobilität mit Anschluss“) errichtet wurden. Bei der Ausarbeitung des Förderantrags wirkte Bernhard Schultes von Netzwerk Oberschwaben GmbH mit, der in den vergangenen Jahren als Projektleiter das emma-Projekt begleitete. Die Koordination der Ladeinfrastruktur-Planung für das REMO-Gebiet übernimmt die Geschäftsstelle des Vereins. Erhält der Verein eine Bewilligung für den Förderantrag, ist die Umsetzung innerhalb von 12 Monaten geplant.

Ansprechpartner der Geschäftsstelle sind Bernd Reißmüller und Daniela Hohl, Telefon: 07584 9237-180 oder -181 bzw. E-Mail: info@re-mo.org

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